Ein bisschen wie frisch kochen, nur für die Haut: Das ist "hello simple"

Die NaSch-Community, die einzige bundesweite Austauschplattform für Nachhaltige Schülerfirmen, hat mit "hello simple" einen neuen Unternehmenspartner. Das grüne Start-up aus Berlin will die Haushalte von schädlichen Produkten und Plastikmüll befreien und die Menschen wieder dafür sensibilisieren, was in ihren Produkten steckt.

Das grüne Start-up "hello simple" aus Berlin bietet natürliche Produkte für Körper und Haushalt, die frei von Mikroplastik, Aluminium und anderen schädlichen Stoffen sind. Die Gründerinnen, Jacqueline Gey und Lisa Mair, setzen auf möglichst wenige, ausgewählte frische Bio-Zutaten, die sanft zur Haut und Umwelt sind. So wollen sie nicht nur die Haushalte von schädlichen Produkten und Plastikmüll befreien, sondern auch die Menschen wieder dafür sensibilisieren, was in ihren Produkten steckt.

Selber machen, damit man genau weiß was drin ist! Als Jacqueline Gey und Lisa Mair vor zwei Jahren den Entschluss fassten, sich selbständig zu machen, wollte das Frauen-Duo etwas gegen Plastikmüll und schädliche Inhaltsstoffe in Drogerieprodukten tun. Daraus geworden ist „hello simple“, ein nachhaltiges Start-up. Es steht für hautfreundliche, einfache Sets zum Selbermachen von Deocreme, Body Butter und Waschpulver: vegan, tierversuchsfrei, bio und nachhaltig verpackt ohne Plastik. Das Unternehmen nutzt nur frische Bio-Zutaten, die unbehandelt, also rein natürlich, sind. Die Produkte enthalten keine Konservierungsstoffe oder sonstige Chemie, nur das, was man braucht und gut für die Haut und Umwelt ist. Daher ist nicht nur der Inhalt nachhaltig, sondern auch die Verpackung: Die Do-it-yourself-Sets bestehen aus Glastiegeln beziehungsweise Papiertüten, sind also frei von überflüssigem Plastik.

"hello simple" verfolgt die Mission, Menschen wieder für die Inhaltsstoffe der Produkte, die sie tagtäglich benutzen, zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie einfach es ist, gesunde und wirksame Produkte selbst frisch anzurühren anstatt in Plastik verpackte Fertigprodukte zu kaufen. Ein bisschen wie frisch kochen, nur für die Haut. Mittlerweile vertreibt das Label seine Produkte über einen eigenen Onlineshop. Zu den Produkten zählen unter anderem Zero Waste Produkte wie Rasierhobel aus Edelstahl. Handgeschnittene Zero Waste Haar- und Duschseifen finden sich ebenfalls im Sortiment. Außerdem eine fertige Deocreme, mit der die Meere unter dem Motto „Save the Oceans“ geschützt werden.

Das zeichnet das Unternehmen aus

Naturkosmetik selber machen - dafür steht „hello simple“. Alle Zutaten, die in den Nachhaltigkeitsboxen enthalten sind, sind exakt portioniert, das heißt es muss nichts abgemessen werden und die Zubereitung ist sehr einfach. Exakt portionierte Zutaten und detaillierte Rezeptkarten ermöglichen eine unkomplizierte und schnelle Herstellung. Durch das „Selbermachen“ lernt man/frau zudem, was in den Produkten drin ist: Das ist Bildungsauftrag von „hello simple“.

Gründe für DIY

  • Kosmetik Rezepte sind einfacher als viele denken: Die Hausmittel von Oma wirken oftmals Wunder. Warum nicht diese schlichtweg wiederbeleben? Für selbstgemachte Kosmetik braucht es meist nur wenige Zutaten. Und die Wirkkraft ist mindestens genauso gut wie bei konventionellen Produkten.
  • Kosmetik selber machen macht Spaß: Durch das Selbermachen erlebt man wie von selbst kleine Erfolgserlebnisse und kann stolz auf das eigene Werk sein. Der Fantasie und Experimentierfreude sind beim Do-it-yourself keine Grenzen gesetzt.
  • Einfache DIYs sind kostengünstig: DIY Kosmetik spart sehr viel Geld. Kosten für die Herstellung, Verpackung und Werbung wie bei großen Kosmetikfirmen entfallen. Außerdem werden nur wenige einfache Zutaten benötigt, die zudem sehr ergiebig sind.
  • Für vegane Kosmetik muss kein Tier leiden: Viele Kosmetikprodukte bzw. einzelne ihrer Inhaltsstoffe werden an Tieren getestet. Viele enthalten außerdem Zutaten tierischen Ursprungs, wie Schuppen, Wolle, Talg, Wachs oder andere.
  • Plastikfrei schont die Umwelt: Viele Drogerieprodukte enthalten Mikroplastik oder sind in Plastik verpackt. Das Plastik gelangt in die Abwässer und Meere, wo es die Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringt und immer mehr Meerestiere daran verenden. Mit Verpackungen aus recyceltem, nachwachsenden und wiederverwendbaren Materialien kann jeder einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
  • Selbstgemachte Naturkosmetik ist gesund: Aluminium, Parabene, Konservierungsstoffe und Co. sind in den meisten Drogerieprodukten enthalten. Sie schaden unserem Körper und stehen im Verdacht Krebs zu erregen. Die meiste Produktetiketten aus der Drogerie sind oftmals unverständlich. Wer jedoch Naturkosmetik selbst herstellt, weiß auch wieder was drin steckt.

Kann ein Deo Meerestiere retten?

Meerestiere retten und dabei gut riechen? Zusammen mit der Tierschutzorganisation PETA setzt sich "hello simple für den Meeresschutz ein. Jedes Jahr landen mehr als 10 Millionen Tonnen Plastik und anderer Müll im Meer. Meerestiere verwechseln die bunten Teile mit Futter und verhungern trotz vollem Magen. So sterben jedes Jahr 135.000 Meeressäuger und eine Million Meeresvögel. Auch in vielen Kosmetikprodukten versteckt sich gefährliches Mikroplastik.
Die neue Deocreme „Save the Oceans“ ist daher ein Herzensprojekt der beiden Gründerinnen. „Das fertige Produkt besteht aus nur 6 natürlichen Bio-Zutaten besteht - keine giftigen Stoffe, kein Mikroplastik!“, erzählt Jacqueline Gey. „Also nichts Schädliches für die menschliche Haut und es gelangen auch keine Schadstoffe durch das Deo in Meere und Umwelt. Zudem spenden wir mit jedem verkauften Deo 0,50 € an PETA DEUTSCHLAND e.V., um den Schutz der Meere und dessen Bewohner aktiv zu unterstützen“, erklärt Lisa Mair.

Ausgezeichnet als nachhaltigstes Beauty & Health Startup 2019

Die Anstrengungen des Frauenpower-Teams wurden erst kürzlich mit dem Beauty Award belohnt: "hello simple" wurde in Hamburg auf dem Food Innovation Camp als nachhaltigstes Beauty & Health Startup 2019 ausgezeichnet. Eine Fachjury, unter anderem bestehend aus Utopia Geschäftsführerin Dr. Meike Gebhardt, wählte fünf Start-Ups nach Kriterien wie Nachhaltigkeit, Innovationsgrad, Marktchancen und Markenauftritt aus. Danach durfte die Community für seinen Favoriten stimmen.
Jacqueline Gey und Lisa Mair ruhen sich darauf aber nicht aus und wollen weiter nachhaltige Zero Waste Produkte entwickeln.

Links mit weiterführenden Informationen zu "hello simple"

 
 
 
Unternehmen

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